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Das Hemd - Ein kleiner Ausflug in die große Historie des Herrenhemdes


Was lange währt, ist lange gut. Das gilt ganz besonders für das Hemd als Kleidungsstück. Es kann auch eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken und ist bis heute nicht mehr aus der Mode gekommen. Am Anfang war?

Bereits im 9. Jahrhundert vor Christi Geburt trugen Hebräerinnen weiße Hemden aus Leinen, die bis auf den Boden reichten. Im "Abendland" wurden Hemden mal als Unter- dann wieder als Oberkleid für Frauen und Männer verwendet und erfreuten sich Jahrhunderte lang größter Beliebtheit.

Der wahre Siegeszug des Herrenhemdes begann im 16. Jahrhundert - wo es als "Tagesgewand" dazu diente, den Oberkörper vollständig zu bedecken. Ca. 150 Jahre später wurde dem Hemd, für formelle Anlässe, ein hoher Stehkragen (auch "Vatermörder" genannt - weil das Atmen aufgrund der Kragenhöhe erschwert wurde) angeknöpft.

Im 19. Jahrhundert folgte die nächste Innovation: Hemden wurden mit einer durchgehenden Knopfleiste versehen und mussten nicht mehr umständlich über den Kopf gezogen werden. Über eine sehr lange Zeitspanne, galt das Herrenhemd als echtes Statussymbol. Zeigte es doch, dass der Träger des Hemdes sein Auskommen nicht mit körperlicher Arbeit verdiente und sich jeden Tag ein frisches Hemd zu leisten vermochte.

Am ursprünglichen Schnitt des Herrenhemdes hat sich seit der damaligen Zeit nicht mehr viel geändert. Heute sind Farben, Designs. Materialien, Formen oder Pflege- und Trageeigenschaften wichtige Kriterien für die Wahl des "richtigen" Hemdes. Auch die eine fast unendliche Palette an Hemden-Accessoires wie Krawatten, Krawattennadeln, Einstecktücher, Halstücher, Manschettenknöpfe etc. dienen dazu, ein ganz persönliches "Stil-Statement" abzugeben.

Je nach Anlass kann das klassische Herrenhemd mit und ohne Krawatte, Fliege, Schleife,
Je nach Anlass kann das klassische Herrenhemd mit und ohne Krawatte, Fliege, Schleife, in uni oder bunt, dezent oder wild gemustert (ein schönes Beispiel: Die Hawaiihemden-Mode in den 80er Jahren) getragen werden. Meistens ist erlaubt, was gefällt.

Eine kleine Ausnahme bilden jedoch hochoffizielle, gesellschaftliche Anlässe. Hier bedarf es einer besonderen Hemdenart: Dem Smoking-/Frackhemd. Es ist mit kleinen, abgeknickten Flügeln ("der Vatermörder") versehen. Smoking-/Frackhemden werden unter einem Frack oder Smoking getragen und sind mit einer steifen, aufgenähten Hemdbrust ausgestattet.

Der Stoff


Der Stoff aus dem Hemden-Träume sind, ist und bleibt Baumwolle. Der älteste und natürlichste Grundstoff für Kleidung ist sehr angenehm tragbar, hautfreundlich, wird Umwelt gerecht hergestellt und verfügt über beste Eigenschaften wie Atmungsaktivität, ist temperaturausgleichend, saugt Nässe auf, ist strapazierfähig und belastbar.

Besonders pflegeleicht werden Vincenzo Boretti Hemden durch ihre Ultra-Easy-Care-Ausrüstung. Die zu verarbeitende Baumwolle wird in einem speziellen Verfahren vorbehandelt und garantiert so leichtes Bügeln. Das Verfahren der Ultra-Easy-Care-Ausrüstung ist mit der bügelfrei Ausrüstung identisch und nur in der Stärke unterschiedlich. Bügelfrei ausgerüstete Hemden können allerdings der natürlichen Eigenschafte der Baumwolle entgegen wirken und haben dadurch eine geringere Kapazität zur Aufnahme von Nässe und auch eine geringere Belastungsgrenze. Wir von Vincenzo Boretti verwenden ausschließlich die Ultra-Easy-Care Ausrüstung, da diese die besten Eigenschaften des Materials, sowie des Trage- und Pflegekomforts bietet.

Der Stoffarten


Popelin


Popelin, auch Tuchbindung oder Leinwandbindung genannt, ist die gebräuchlichste Stoffart für alle Arten von Herrenhemden, wie Oberhemden, Businesshemden und auch Freizeithemden. Das Popelin-Gewebe aus einer sehr feinen Kette und einem leicht fülligerem Schuss erhält eine glatte bis feiner ripsartige Oberfläche.

Chambray


Chambray gleicht der Popelin-Bindung, durch unterschiedliche Farbverwendung bei Kette und Schuss ergeben sich unifarbige Stoffe mit einem Schimmereffekt.

Twill


Twill oder auch Köperbindung hat eine fein strukturierte Oberfläche. Der Struktur- und Mustervielfalt sind keine Grenzen gesetzt, darunter fallen z.B. der bekannte Fischgrat oder der glatte, weiche Twill mit feinen Querstreifen. Die Struktur wird durch den Schussfaden erzeugt, der entsprechend der gewünschten Struktur über oder unter den Kettfaden gelegt wird. Diese Webart erzeugt einen voluminösen und weichen Stoff.

Fil à Fil


Fil à Fil meist aus einer feste Köperbindung, bei der durch unterschiedliche Farbverwendung bei Kette und Schuss sich unifarbige Stoffe mit Effekten ergeben, wie z.B. Anthrazit-Effekte (Salt and Pepper) bei Verwendung von schwarzen mit weißen Garnen.

Oxford


Oxford wird in grober Leinwendbindung mit einer gefärbten Kette und einem weißen Schuss erstellt. Das Ergebnis ist eine weiche und strapazierfähige Ware in rustikaler Optik. Dieses Gewebe wird meist zu Freizeithemden konfektioniert und hat seinen Begriff von der englischen Stadt Oxford.

Die Kragenform


In der langen Historie des Hemdes haben sich viele unterschiedliche Kragenformen und -arten entwickelt. Jede Kragenform hat ihren eigenen Charakter und steht für einen bestimmten Stil. Die Kragenform muss mit Bedacht gewählt werden, denn nicht jede Form passt zu jedem Anlass.

Der New-Kent-Kragen


Der New-Kent-Kragen ist eine Kombination aus dem Kentkragen und dem Haifischkragen. Die meisten Vincenzo Boretti Hemden sind mit dieser Kragenform ausgestattet. Der New-Kent-Kragen ist die wohl beliebteste, weit verbreitete Kragenform - weil er beinahe universell - im Business- und Privat-Bereich einsetzbar ist.

Der Kent-Kragen


Typisch für den breiten Umlegekragen sind die geraden, spitzen Kragenenden. In der traditionellen Form, war er stark verbreitet, heute meist in abgewandelter Art wie beim New-Kent-Kragen zu finden.

Der Haifisch-Kragen


Der Haifisch-Kragen wird auch Cutaway- oder Haikragen genannt ist ein modischer, hoher Kragen. Charakteristisch sind die weit gespreizten Kragenschenkel, die dadurch den Krawattenknoten in den Fokus rücken. Meistens ist diese Kragenform mit Kragenstäbchen versehen. Sie passt sehr gut zu Businessanzügen und wird dann mit einer Krawatte kombiniert. Weil er momentan sehr "en vogue" ist, wird er jedoch auch gern légère (ohne Sakko und Krawatte) getragen.

Der Button-Down-Kragen


Diese Kragenform passt besonders gut zu sportiven Kombinationen. Er hat einen eher légèren Touch und ist weich (ohne Kragenstäbchen). Die Kragenschenkel werden am Hemd angeknöpft - deshalb wirkt diese Form weniger förmlich.

Der Button-Down-Kragen

Diese Kragenform passt besonders gut zu sportiven Kombinationen. Er hat einen eher légèren Touch und ist weich (ohne Kragenstäbchen). Die Kragenschenkel werden am Hemd angeknöpft - deshalb wirkt diese Form weniger förmlich. Mit einer Krawatte getragen kann der Button-Down-Kragen jedoch auch zum Business-Outfit getragen werden. Er harmoniert nicht zu einem zweireihigen Sakko oder einem sehr formellen Anzug.

Der Tab-Kragen

Der Evergreen unter den Krägen. Seine vornehme Eleganz und die enge Spreizung machen ihn bei Anzugträgern sehr beliebt. Da die Kragenschenkel mit einem kleinen "Riegel" verschlossen werden, wird dieser Kragen stets mit Krawatte getragen. Der Krawattenknoten sollte schmal gebunden sein.

Der Frack-Kragen

Wird auch Kläppchenkragen genannt und wird bei offiziellen Anlässen wie einem Ball, einer Trauung etc. getragen. Ein Hemd mit dieser Kragenform wird zu Frack oder Smoking getragen und mit einer Schleife (anstatt einer Krawatte oder Fliege) versehen.

Der Steh-Kragen

Wird auch gerne als "chinesischer Kragen" bezeichnet. Diese Kragenform ist eine der ältesten Kragenformen - erfreut sich aber heute wieder größerer Beliebtheit. Als modisches Statement wird er ohne Krawatte getragen - bei offiziellen Anlässen sieht man ihn noch vereinzelt an Frackhemden.

Der Spitz-Kragen

Ein Kragen mit sehr enger Spreizung (spitzer 45° Winkel). Früher wurde er mit sehr schmalen Krawatten getragen - inzwischen ist er jedoch vom Haifisch-Kragen abgelöst worden.

Die Kragenstäbchen

Hochwertige Hemden verfügen auch über eine hochwertige Ausstattung - dazu gehören in jedem Fall Kragenstäbchen, wie sie bei allen unserer Hemden zu finden sind. Zusätzlich liegt jedem Vincenzo Boretti Hemd ein Paar Ersatzstäbchen bei.

Sie dienen dazu dem Kragen eine stabile, faltenlose Form zu geben. Die Kragenstäbchen sind herausnehmbar und sollten keinesfalls mit gewaschen werden - da sonst die Kragenspitzen beschädigt oder die Stäbchen in der Maschine verloren gehen können.

Herkömmliche Kragenstäbchen sind meistens aus Kunststoff hergestellt. Es gibt jedoch auch Kragenverstärkungen aus Weißblech oder Messing. Handelt es sich um ein besonders exklusives Hemd - können die Kragenstäbchen sogar aus Perlmutt, edelstem Holz, Elfenbein oder Sterling-Silber gefertigt sein. Der Phantasie und dem Budget sind keine Grenzen gesetzt ?

Die Manschetten


Die meisten Businesshemden und Freizeithemden sind bereits mit angenähten Knöpfen ausgestattet, aber auch die Umschlagmanschette mit Manschettenknöpfen wird gern bei geschäftlichen und feierlichen Anlässen getragen.

Die verstellbare Sportmanschette


Die verstellbare Sportmanschette ist DIE Standard-Manschette und erfreut sich ob ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit äußerster Beliebtheit. Sie passt zum Business-/Freizeit- aber auch zum einem feinen Hemd. Die Knöpfe der Sportmanschette sind nebeneinander angenäht - so lässt sich das Hemd variabel verschließen.

Die Doppelknopf-Sportmanschette


Anders als die verstellbare Sportmanschette, sind hier die Knöpfe nebeneinander angeordnet und beide Knöpfe müssen geschlossen werden - die Weite der Manschette ist fest vorgegeben.

Die Umschlagmanschette


Die wohl eleganteste und formellste Manschettenform wird als Französische Manschette oder auch als Umschlagmanschette bezeichnet. Sie besteht aus einer doppelten Lage Stoff, die zum Handgelenkt umgeschlagen und mit einem Manschettenknopf verschlossen wird. Smokinghemden werden nur mit dieser Art Manschette getragen.

Die Wiener Manschette


Bei dieser Art Manschette handelt es sich um eine einlagige Manschette, die mit einem Manschettenknopf verschlossen wird. Diese Manschettenart wird häufig zum Frack kombiniert.

Die Manschettenknöpfe


Manschettenknöpfe dienen dazu, die Ärmelmanschetten zu verschließen.
Manschettenknöpfe dienen dazu, die Ärmelmanschetten zu verschließen. Dieses Accessoire erfreut sich (Altersklassen unabhängig) größter Beliebtheit. Manschettenknöpfe werden gerne als Ausdruck des besonderen Stilbewusstseins getragen und sind in Verbindung mit einem Umschlagmanschettenhemd eine äußerst elegante Kombination. Manschettenknöpfe sind in den unterschiedlichsten Formen und Materialien wie Edelstahl, Silber oder Gold erhältlich. Vincenzo Boretti Manschettenknöpfe werden auch mit hochwertigen Einlagen wie Edelsteinen und Perlmutt gefertigt.

Die Knopfleiste


Es gibt nichts, was es nicht gibt. So kann man Hemden in unzähligen Varianten knöpfen. Hier ein kleiner Auszug aus dem reichhaltigen Repertoire der Knopfleisten-Variationen:

Die glatte Knopfleiste


Auch als französische Knopfleiste bezeichnet. Auf dieser einfach vernähten, sehr edel aussehenden Standard-Knopfleistenart werden die Knöpfe sichtbar befestigt.

Die angesetzte Knopfleiste


Unter der eigentlichen Knopfleiste verfügt das Hemd über eine angesetzte Stoffbahn - auf der die Knöpfe sichtbar aufgenäht sind. Diese klassische Knopfleisten-Art verleiht dem Hemd zusätzlichen Halt.

Die verdeckte Knopfleiste


Bei dieser Knopfleisten-Version werden die Knöpfe durch eine zweite Stoffbahn verdeckt. Diese Art der Knopfleiste kommt bei besonders festlichen Hemden (z.B. Hochzeits-Hemden) zum Einsatz.

Die Knöpfe


Die Knöpfe revolutionierten die Mode - und gelten bis heute als große Erfindung. Knopf ist aber schon lange nicht mehr gleich Knopf - verschiedenste Materialien, Formen, Farben verleihen einem Hemd einen eigenen und ganz speziellen Charakter.

Die Knöpfe der Vincenzo Boretti Hemden werden in sorgfältiger Handarbeit fest über Kreuz vernäht. Falls jedoch wider erwarten einmal ein Knopf benötigt wird, stehen zwei Ersatzknöpfe, die dezent auf dem Pflegeetikett angebracht sind, zur Verfügung.
Schon die alten Germanen schmückten ihre Gewänder mit Knöpfen. Allerdings waren die bronzenen Knöpfe zu rein dekorativen Zwecken gedacht- denn das Knopfloch und damit die eigentliche Knopf-Funktion wurde erst viele Jahrhunderte später erfunden.

Dennoch revolutionierte diese Verschlusstechnik die Mode - und gilt bis heute als große Erfindung. Knopf ist aber schon lange nicht mehr gleich Knopf - verschiedenste Materialien, Formen, Farben verleihen einem Hemd einen eigenen und ganz speziellen Charakter.

Die Knöpfe der Vincenzo Boretti Hemden werden in sorgfältiger Handarbeit fest über Kreuz vernäht. Falls jedoch wider erwarten einmal ein Knopf benötigt wird, stehen zwei Ersatzknöpfe, die dezent auf dem Pflegeetikett angebracht sind, zur Verfügung.

Ein Accessoire also - auf das es wirklich ankommt, denn: An einem Herrenhemd befinden sich, je nach Kragen-, Manschetten- und Brusttaschenart, bis zu 17 Knöpfe.

Die Hemdtasche


Ein kleines Stück Stoff - mit großer Wirkung. Je nachdem, ob ein Hemd mit oder ohne Hemdtasche ausgestattet ist, variiert der Gesamtcharakter des Hemdes.

Hemden ohne Brusttasche


Traditionelle oder sehr edle Hemden werden bis heute ohne Brusttasche gefertigt. Taschenlose Hemden verleihen sehr eleganten, klassischen Look. Wir fertigen unsere slim-fit Hemden generell ohne Brusttasche.

Hemden mit Brusttasche


Die Brusttasche trat ihren Siegeszug erst in den 1960er Jahren - mit dem Aus-Der-Mode-Kommen der Herrenweste an. Inzwischen sind die meisten Hemden mit einer Brusttasche ausgestattet und haben somit eine sportlich-légère Ausstrahlung . Tasche ist aber auch hier nicht gleich Tasche - ob mit oder ohne Knopf, mit oder ohne abgeteilte Innentasche (die gerne für Stifte verwendet wird) - der Variantenreichtum ist beinahe grenzenlos. Unsere regular-fit Hemden sind mit Brusttasche ausgestattet.

Der Schnitt / Die Passform


Taillierter Schnitt / slim-fit


Unsere taillierten Hemden sind modisch schmal geschnitten und lassen schlanke Männer besonders elegant und sportlich erscheinen. An der Taille werden Sie keine überflüssigen Stofffalten finden, die Brustweite passt sich geschmeidig an den Brustkorb an und auch die Ärmelweite ist reduziert, was das perfekte Erscheinungsbild unterstreicht. Dieser taillierte Schnitt wurde dahingehend optimiert, dass trotz schlanken Maßen die nötige Bewegungsfreiheit im Schulter und Armbereich gewährleistet ist.

Gerader Schnitt / regular-fit


Der gerade Schnitt ist ein leicht antaillierter klassischer Schnitt mit fast gerade geschnittenem Rumpf (Taille ist zur Brust leicht reduziert) und eignet sich für kräftige Männer. Der regular-fit Schnitt bietet ausreichend Bewegungsfreiheit an Taille, Brust und Armumfang.

Die Pflege


Häufige Hemdenträger, vor allem im geschäftlichen Umfeld, sollten Ihre Garderobe einmal jährlich wechseln. Aber mit Hilfe der richtigen Pflege kann man sich an einem Hemd sehr lange erfreuen. Deshalb hier ein paar Pflegehinweise, die das gute Aussehen von Hemd und Träger entscheidend positiv beeinflussen:

Die Wäsche


Die meisten Herrenhemden können bei 40°C in der Maschine gewaschen werden und müssen nicht mit der Hand gereinigt werden. Kragen und die Manschetten sind bei der Wäsche der stärksten Beanspruchung ausgesetzt, wer diese besonders schonen möchte, wäscht die Hemden in einem Kissenbezug.

Starke Verunreinigungen, wie Kragenansatz und Manschettenränder, können vor dem Waschgang mit Fettlöser (Fleckenlöser, Spülmittel, Kernseife) vorbehandelt und kurz eingeweicht werden.

Die Maschine sollte maximal mit 6 Hemden pro Waschgang beladen werden. Es empfiehlt sich keine schweren oder fusselnden Kleidungsstücke (wie Strickware) zusammen mit den Hemden zu waschen - um Knitterbildung und Verunreinigungen zu vermeiden. Wenn der Verschmutzungsgrad es zulässt, sollte die Maschine im Pflegeleicht-Programm ausgeführt werden, die Hemden werden dabei am geringsten beansprucht.

Das Bügeln


Unsere Ultra-Easy-Care Hemden sind auch im ausgetrockneten Zustand mit einem Dampfbügeleisen einfach zu glätten.

Hemden knittern weniger, wenn sie nicht geschleudert werden. Im leicht feuchten Zustand lassen sich Hemden besonders gut und leicht bügeln. Die Bügeltemperatur sollte dem Stoff entsprechend eingestellt sein.
Noch ein paar kleiner Tipps für das Bügeln von Ärmeln, Manschetten und Kragen: Zuerst den Ärmel, dann die Manschette bügeln. Bei Umschlagsmanschetten sollten die Manschette in der Mitte geknickt die Knopflöcher übereinander gelegt werden und anschließend der Knick eingebügelt werden. Den Kragen immer von den Kragenspitzen zur Kragenmitte bügeln - damit sich an den Kragenspitzen keine Falten bilden. Den Kragen von links bügeln um Bügelstreifen zu vermeiden.

Bügeln Sie zunächst den Kragen von außen (bei dunklen Farben von innen, um Glanzstellen zu vermeiden), die Ärmel von der Schulternaht bis zur Manschette. Bei Umschlagmanschetten die Manschette in der Mitte knicken, Knöpflöcher übereinander legen und Knick einbügeln.

Wenn der mehrlagige Schulterbereich über eine Ecke des Bügelbretts gezogen wird, kann die Schulter, der Brustbereich und Rückenbereich um den Kragen herum gebügelt werden.

Ziehen Sie eine Rückenseite straff auf das Bügelbrett bis zum Kragenansatz und bügeln Sie die eine Seite glatt. Wechseln Sie zur zweiten Rückenseite und glätten Sie diese ebenso. Danach ziehen Sie die Vorderseiten nacheinander auf das Bügelbrett und bügeln diese. Die Knopfleiste sollte straff gezogen werden

Kleine Farbkunde


Ein Hemd ist ein Hemd ist ein Hemd. Dass diese Behauptung mit der Realität nichts zu tun hat, verraten uns die zahlreichen Kragen-/Knopfleisten-/Knopf-/Manschettenarten. Und selbstverständlich zählen nicht nur Verarbeitung und Ausstattung eines Hemdes - auch die Wahl von Farbe und Muster bekunden den persönlichen Stil.

Das weiße Hemd


Der Klassiker der Klassiker. Zeitweise durch verschiedene Farbwellen vom angestammten ersten Platz verdrängt, eroberte das weiße Hemd seine Position in den letzten Jahren zurück. Egal ob zum Blazer, Anzug, Cordsakko oder zur Jeans - ein weißes Hemd steht für Frische und Eleganz. Und sieht schlicht und ergreifend immer gut aus.

Das blaue Hemd


Ebenso wie das weiße Hemd ist auch das hellblaue zu fast allen Anlässen und Gelegenheiten tragbar. Es passt zu grau, schwarz, marine oder braun und vermittelt einen erfrischenden Kontrast zu den gedeckten Tönen.

Das graue Hemd


Grau-sam oder kleidsam? Die Modewelt plädiert klar für Zweiteres. Grau wirkt sehr edel und wird gerne Ton-in-Ton kombiniert.

Das creme-farbene Hemd


Alternativ zu rein weißen Hemden, werden heute - besonders bei festlichen Anlässen - auch champagner- oder cremefarbene Hemden getragen. Die Farbe ist weicher und steht nicht in so hartem Kontrast wie das weiße Hemd zum dunklen Anzug.

Das gestreifte / karierte Hemd


Auch Streifen und Karos sind ein immerwährender Klassiker. Mit einer unifarbenen Krawatte zum dunklen Anzug kombiniert, zeigt man(n), sich mode- und stilbewusst.
Das pastell-farbene Hemd
Dunkle, erdige Töne dominieren die Anzugwelt. Schön, wenn ein frischer Pastellton - hervorgehoben durch eine Ton-in-Ton-Krawatte einen kleinen, modischen Akzent setzt.

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